VIDEO PROMPT

Du tippst /fpvdrone. Flow fliegt.

Ein Standbild als Startframe, ein einziges Wort als Prompt. Aus demselben Foto wird mit /macro eine Großaufnahme, mit /fpvdrone eine Verfolgungsjagd und mit /dronefly ein ruhiger Überflug. Alle 50 Kamerabefehle zum Durchsuchen und Kopieren.

  • Google Flow
  • ChatGPT
  • 2 Min
  • Einsteiger

BEISPIELE

Ein Foto, drei Kamerabefehle.

Alle drei Clips starten mit demselben Bild eines blauen Sportwagens auf einer Passstraße. Im Prompt-Feld stand jeweils nichts außer dem Befehl.

BEFEHLSLISTE

Alle 50 Befehle auf einen Blick.

Tippen filtert, ein Klick auf die Kategorie sortiert vor, der Button rechts kopiert den Befehl.

50 von 50 Einträgen
  • /zoom Ändert die Brennweite: das Motiv rückt näher oder weiter weg, die Kamera selbst bleibt stehen.
  • /zoomin Zoomt langsam auf das Motiv zu. Der Ausschnitt wird enger, die Perspektive bleibt gleich.
  • /zoomout Zoomt heraus. Aus dem Detail wird die Umgebung, ohne dass die Kamera fährt.
  • /dolly Fährt die Kamera körperlich zum Motiv hin oder von ihm weg. Anders als beim Zoom ändert sich die Perspektive mit.
  • /dollyin Kamerafahrt nach vorn. Der Vordergrund wandert vorbei, das Motiv wächst.
  • /dollyout Kamerafahrt nach hinten. Das Motiv bleibt Mittelpunkt, die Umgebung schiebt sich ins Bild.
  • /truck Seitliche Kamerafahrt. Die Kamera schiebt parallel nach links oder rechts.
  • /pedestal Die Kamera fährt senkrecht hoch oder runter, ohne zu neigen. Der Horizont bleibt gerade.
  • /crane Kranfahrt: die Kamera hebt oder senkt sich in einer großen, weichen Bewegung.
  • /orbit Die Kamera kreist um das Motiv und behält es dabei im Bild.
  • /orbit360 Eine volle Umrundung, 360 Grad um das Motiv herum.
  • /droneorbit Umkreisung aus der Luft: Orbit, aber mit Höhe und Drohnen-Charakter.
  • /pan Die Kamera schwenkt horizontal, ohne den Standort zu wechseln.
  • /tilt Vertikaler Schwenk: die Kamera neigt sich nach oben oder unten.
  • /spin Die Kamera dreht sich schnell um die eigene Blickachse.
  • /rotation Kontrollierte Drehbewegung von Kamera oder Szene.
  • /whip Extrem schnelle Kamerabewegung mit starker Bewegungsunschärfe.
  • /whip-pan Der Whip als Schwenk. Reißt seitlich weg und funktioniert als Übergang zwischen zwei Bildern.
  • /drone Weicher Flug aus der Luft, wie mit einer stabilisierten Drohne.
  • /dronefly Die Drohne fliegt durch die Szene oder um sie herum. Ein Weg statt eines Standpunkts.
  • /aerial Blick von weit oben auf die Szene, Vogelperspektive.
  • /fpv Immersiver Flug aus der Ich-Perspektive, direkt mitten im Geschehen.
  • /fpvdrone FPV-Drohne: schnell, nah, aggressiv. Das Bild jagt dem Motiv hinterher.
  • /tracking Die Kamera fährt neben oder hinter dem Motiv mit.
  • /follow Die Kamera folgt dem Motiv, wohin es sich auch bewegt.
  • /handheld Leichte, natürliche Handkamera-Bewegung. Wirkt dokumentarisch statt poliert.
  • /steadicam Weich gleitende Kamera, die dem Geschehen folgt, ohne zu wackeln.
  • /shakycam Bewusstes Kamerawackeln für einen rohen, energischen Look.
  • /slowmo Zeitlupe. Bewegungen werden lang gezogen, Details bekommen Gewicht.
  • /timelapse Zeitraffer. Lange Zeiträume laufen in wenigen Sekunden ab.
  • /hyperlapse Zeitraffer mit Kamerafahrt. Die Kamera reist sichtbar mit.
  • /speedramp Das Tempo wechselt mitten im Clip, weich von schnell zu langsam oder umgekehrt.
  • /freeze Die Bewegung friert ein, der Moment bleibt stehen.
  • /bullet-time Die Action steht still, die Kamera fährt weiter um sie herum.
  • /reverse Der Ablauf läuft rückwärts.
  • /pov Die Szene aus den Augen des Motivs.
  • /firstperson Ich-Perspektive: der Zuschauer steckt in der Figur.
  • /thirdperson Beobachterperspektive von außen, das Motiv bleibt im Bild.
  • /closeup Enger Ausschnitt auf das Motiv. Details, Mimik, Material.
  • /wide Weiter Ausschnitt, der die Umgebung mitnimmt.
  • /macro Extreme Nahaufnahme auf ein winziges Detail.
  • /rackfocus Der Fokus springt von einer Ebene auf eine andere.
  • /focuspull Der Fokus wandert weich zwischen Vorder- und Hintergrund.
  • /morph Ein Zustand, Motiv oder Ort verwandelt sich weich in einen anderen.
  • /transition Gestalteter Übergang zwischen zwei Bildern oder Szenen.
  • /glitch Digitale Störungen, Artefakte, Bildfehler als Stilmittel.
  • /motionblur Bewegungsunschärfe auf allem, was sich bewegt. Mehr Tempo-Gefühl.
  • /cinematic Kinolook: dramatische Bewegung, ruhige Komposition, große Geste.
  • /epicshot Die große, wuchtige Einstellung, die nach Trailer aussieht.
  • /loo Steht so in der Liste, ist aber nirgends sauber definiert. Vermutlich ein verkürztes /loop, verlass dich nicht darauf.

ANLEITUNG

In vier Schritten zum Clip.

  1. Standbild als Startframe hochladen

    In Flow den Modus wählen, der aus einem Bild ein Video macht (Frames to Video), und dein Bild als ersten Frame hochladen. Ein Handyfoto reicht. Die drei Clips oben stammen aus einem einzigen Bild, das vorher in ChatGPT entstanden ist.

  2. Nur den Befehl ins Prompt-Feld

    Kein Satz, keine Szenenbeschreibung, kein Stil: nur /fpvdrone. Alles, was im Bild schon zu sehen ist, muss nicht noch einmal beschrieben werden. Je weniger daneben steht, desto klarer führt der Befehl die Kamera.

  3. Zwei, drei Varianten ziehen

    Derselbe Befehl auf demselben Bild liefert nicht zweimal dasselbe. Bei /macro entscheidet Flow selbst, welches Detail groß wird. Lass denselben Befehl zwei- bis dreimal laufen und nimm den Clip, der den Ausschnitt trifft, den du wolltest.

  4. Aus den Clips eine Szene schneiden

    Sechs Sekunden sind kein Video. Nimm dasselbe Startbild und drei verschiedene Befehle, dann hast du drei Einstellungen derselben Szene, die im Schnitt zusammenpassen: Totale, Detail, Bewegung. Genau das zeigt das Dreierbild oben.

TIPPS

Was den Unterschied macht.

  • Der Schrägstrich ist keine Funktion

    Flow hat keine versteckte Befehlsliste und parst keine Slash-Commands. Was wirkt, ist das Wort dahinter: /fpvdrone ist ein extrem kurzer, in der Filmsprache eindeutiger Prompt. Der Schrägstrich ist Gewohnheit und macht die Liste sortierbar.

  • Das Ausgangsbild entscheidet mehr als der Befehl

    /macro ist auf die Endrohre gegangen, weil sie im Bild überhaupt vorhanden waren. Auf einem leeren Landschaftsfoto hätte derselbe Befehl nichts zu vergrößern gehabt. Wähle den Befehl nach dem, was im Bild steckt, nicht danach, was gut klingt.

  • Widersprüche kosten dich den Clip

    Zwei Befehle gehen, solange sie verschiedene Dinge beschreiben: /dronefly sagt etwas über den Weg, /slowmo über das Tempo. /zoomin und /zoomout dagegen heben sich auf, und das Modell entscheidet, welchen es ignoriert.

Ein Foto hochladen und neun Zeichen tippen.

Nimm irgendein Bild, das du sowieso schon hast, lade es in Flow als Startframe und schick /fpvdrone hinterher. Nach sechs Sekunden weißt du, ob dieser Weg für dich funktioniert.

Mehr Tipps auf @till.schae

FAQ

Häufige Fragen.

Sind das offizielle Google-Flow-Befehle?
Nein. In Flow gibt es keine Befehlsliste und keinen Parser für Schrägstriche. Die 50 Codes sind eingespielte Kurzformen: Kamerabegriffe aus der Filmsprache, die das Modell zuverlässig versteht, weil sie eindeutig sind. Entscheidend ist das Wort, nicht der Schrägstrich.
Brauche ich ein Startbild?
Nein, die Befehle wirken auch bei reinem Text-zu-Video. Mit Startbild sind die Ergebnisse aber vergleichbar: gleicher Look, gleiches Licht, nur eine andere Kamera. Genau deshalb stammen die drei Clips oben aus einem einzigen Foto.
Warum sieht /macro bei mir anders aus?
Weil der Befehl nur die Kamera beschreibt, nicht das Motiv. Flow sucht sich selbst, worauf es zoomt. Wenn du das steuern willst, schreib es dazu: /macro auf die Endrohre. Damit bleibt der Befehl kurz und der Ausschnitt trotzdem deiner.
Was ist mit /loo?
Der Eintrag steht so in der Liste, die kursiert, ist aber nirgends sauber definiert. Wahrscheinlich ein abgeschnittenes /loop. Er steht hier drin, damit die Liste vollständig bleibt, aber verlass dich nicht darauf.