Jeder Ort der Welt, sofort.
Google Earth deckt praktisch jeden Ort der Erde in 3D ab. In die Schrägansicht kippen, die gewünschte Location suchen, Screenshot machen, fertig ist die Ausgangslage, egal ob Alpenkette, Küste oder Nachbargrundstück.
Ein Screenshot aus Google Earth, eine rote Linie, ein Prompt, und Google Flow macht daraus einen fotorealistischen Flugvideo-Clip. Kein Fluggerät, keine Genehmigung.
Vier Schritte, die aus einem Kartenscreenshot einen cinematischen Drohnenflug machen.
Google Earth deckt praktisch jeden Ort der Erde in 3D ab. In die Schrägansicht kippen, die gewünschte Location suchen, Screenshot machen, fertig ist die Ausgangslage, egal ob Alpenkette, Küste oder Nachbargrundstück.
Die eingezeichnete Linie wird vom Modell als Bewegungsvektor interpretiert: Startpunkt ist der erste Frame, Linienverlauf bestimmt Blickrichtung und Vorwärtsbewegung der virtuellen Kamera. Kein Kamera-Rig, kein Keyframing nötig.
Flow nutzt den Kartenscreenshot als Kompositions- und Bewegungsreferenz, nicht als Pixelvorlage. Das Modell rendert die Szene komplett neu, Texturen, Licht, Vegetation, Wasser wirken fotorealistisch, nicht wie eine animierte Karte.
Statt Anreise, Wetterfenster und Akkulaufzeit liefert der Prompt in wenigen Minuten einen fertigen, stimmungsvollen Clip in 9:16 für Social Media, inklusive natürlichem Licht, Reflexionen und Kamerawackler, die echtes Drohnenfeeling erzeugen.
Warum ein einzelnes Bild reicht.
Google Flow bietet mehrere Bild-Modi: „Frames to Video" (Start-/Endbild) und „Ingredients to Video" (mehrere Referenzbilder). Der Flythrough-Workflow nutzt eine dritte, einfachere Variante: ein einzelnes Referenzbild plus Prompt-Anweisung, die explizit sagt, das Bild nur als Layout zu verwenden, nicht als Frame, der eingehalten werden muss.
„Start already mid-flight" ist der Trick.
Ohne Gegensteuerung würden Video-Modelle oft am Ausgangsbild „kleben" bleiben und die 2D-Kartenoptik nur leicht animieren. Die Formulierung „don't hold on the flat map, start already mid-flight in the final photorealistic render" zwingt das Modell, sofort in den fertigen 3D-Look zu springen.
Kurzer Standard-Clip, längere Flüge per Extend.
Veo 3.1 generiert Standard-Clips von 8 Sekunden Länge. Für längere Flugrouten lässt sich der letzte Frame eines Clips über die „Extend"-Funktion als neuer Startpunkt weiterführen, so entstehen zusammenhängende Flythroughs über 60 Sekunden hinaus, mit zusätzlichem Credit-Verbrauch pro Segment.
Jedes Video ist unsichtbar markiert.
Alle Veo-Outputs erhalten automatisch ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen zur KI-Kennzeichnung; im Free-Tier und mit Google AI Pro erscheint zusätzlich ein sichtbares „Veo"-Logo, das nur Ultra-Abonnenten in Flow nicht angezeigt bekommen. Jede Generierung verbraucht Flow-Credits, abhängig vom gewählten Veo-3.1-Modus.
01 · Immobilienmakler
Für ein Grundstücks-Exposé fehlt die Drohnenaufnahme: Genehmigung, Wetterfenster und 500–1.500 € Drohnenkosten würden den Zeitplan sprengen. Ein Google-Earth-Screenshot der Umgebung plus roter Anflugroute liefert in Minuten einen Teaser fürs Exposé oder Instagram.
02 · Reise- & Hotel-Creator
Ein Boutique-Hotel oder eine Ferienregion soll mit Drohnen-Look beworben werden, ohne dass jemand vor Ort ist. Screenshot der Küste oder Bergkette, rote Linie entlang der Anflugroute, fertig ist der 9:16-Reel-Teaser für Instagram/TikTok.
03 · Eventlocation-Marketing
Eine Hochzeitslocation oder ein Tagungshotel liegt in einer Kontrollzone oder über Wohngrundstücken, wo ein echter Drohnenflug verboten oder genehmigungspflichtig wäre (Bußgelder bis 50.000 €). Der virtuelle Flythrough umgeht das komplett und liefert trotzdem einen stimmungsvollen Anflug-Shot fürs Marketing-Video.
04 · Solo-Berater / Reisebüro
Für ein Kunden-Angebot oder einen Reiseblog-Post zu einem Ziel, das man selbst noch nicht bereist hat, liefert ein Google-Earth-Screenshot der Zielregion plus Flythrough-Prompt einen glaubwürdigen, cinematischen Vorgeschmack, ganz ohne Stock-Footage-Lizenzkosten.
Dieser Prompt verwandelt jeden Google-Earth-Screenshot mit eingezeichneter roter Route in einen fotorealistischen 9:16-Drohnen-Flythrough, copy-paste-bereit für Google Flow.
Animate this Google Earth image into an ultra-realistic, cinematic aerial flythrough that glides forward along the red line. Use the image only as a layout reference - don't hold on the flat map; start already mid-flight in the final photorealistic render. Lifelike textures and reflections, natural depth and shadows, warm golden-hour light, smooth true-to-life motion, subtle motion blur, crisp 4K, 9:16 vertical.
Location in Google Earth suchen und Screenshot machen
Auf earth.google.com die gewünschte Route oder Location aufrufen, in die 3D-Schrägansicht kippen (nicht die flache Draufsicht) und einen Screenshot der Perspektive machen, aus der der Flug starten soll.
Rote Linie einzeichnen
Screenshot in einem einfachen Bild-Editor öffnen (z. B. Markup unter macOS, Snipping Tool + Paint unter Windows, oder Photopea im Browser) und mit dem Stift-/Zeichenwerkzeug eine rote Linie entlang der gewünschten Flugroute ziehen, der Startpunkt der Linie markiert den ersten Frame. Als PNG oder JPEG speichern.
Bild in Google Flow hochladen
labs.google/flow öffnen, mit Google-Konto einloggen (Google AI Pro oder Ultra für höhere Qualität und mehr Credits empfohlen), neues Projekt starten und das bearbeitete Bild über „Add" bzw. per Drag-and-drop als Referenzbild ins Prompt-Feld ziehen.
Prompt einfügen und Seitenverhältnis wählen
Den Flythrough-Prompt (siehe oben) unverändert einfügen, Seitenverhältnis 9:16 (vertikal) einstellen und Generieren klicken. Die Berechnung des 8-Sekunden-Clips dauert üblicherweise 1–3 Minuten.
Ergebnis prüfen und ggf. verlängern
Fertigen Clip ansehen; bei Bedarf mit der „Extend"-Funktion in Flow einen weiteren Abschnitt anschließen lassen oder mit einer neu eingezeichneten Route eine zweite Variante generieren. Video herunterladen und für Social Media zuschneiden.
Screenshot machen, Linie einzeichnen, Prompt einfügen, und der erste fotorealistische Drohnen-Clip ohne Drohne ist in wenigen Minuten fertig.