GOOGLE · FLOW WERBESPOT

Zwei Bilder, ein Prompt, ein fertiger Werbespot.

Frames to Video in Google Flow animiert nicht ins Blaue: Du gibst das erste und das letzte Bild vor, der Prompt beschreibt den Weg dazwischen. Ergebnis: 8 Sekunden Spot in 9:16, ohne Kamera, ohne Schnittplatz.

Google Flow · Veo · enthalten in Google AI Pro (21,99 €/Monat) und Google AI Ultra

Startbild
Startbild: Produktglas im dunklen Food-Studio, umgeben von Quinoa, Erdnüssen und Kräutern
Endbild
Endbild: Teller von oben, umgeben von handgezeichneten Pfeilen mit deutschen Produkt-Callouts
Werbespot · 8 Sek

Echtes Ergebnis: ein Flow-Render, 8 Sekunden, 1080×1920, Startbild und Endbild stammen aus der Bildgenerierung, dazwischen liegt nur der Prompt.

Was Start- und Endbild besonders macht.

Vier Mechaniken, die einen gesetzten Anfang und ein gesetztes Ende von einem normalen Text-zu-Video-Prompt unterscheiden.

01 · ZWEI ANKER

Anfang und Ende stehen fest.

Bei Text-zu-Video würfelt das Modell den ersten und den letzten Frame selbst aus. Bei Frames to Video setzt du beide, Flow muss nur noch die Sekunden dazwischen erfinden. Das Ergebnis wird planbar statt überraschend.

02 · PRODUKTTREUE

Die Verpackung bleibt deine.

Beide Anker zeigen dein echtes Produkt, Flow muss die Verpackung nicht erfinden, sondern nur bewegen. Zusammen mit der Verbotsliste im Prompt bleiben Glasform, Deckel, Logo und Typografie über alle Frames identisch.

03 · EIN SHOT, KEIN SCHNITT

Der Übergang ist die Arbeit.

Ohne klare Ansage schneidet das Modell hart von A nach B. Der Prompt verbietet den Cut ausdrücklich und beschreibt stattdessen eine durchgehende Kamerafahrt, vom Hero-Winkel bis in die Draufsicht, in einer einzigen Bewegung.

04 · LESBARE CALLOUTS

Schrift, die niemand nachbaut.

Text ist die Schwachstelle jedes Video-Modells, frei generierte Wörter kippen schnell in Buchstabensalat. Weil die Callouts fertig im Endbild stehen, muss Flow sie nur einblenden statt neu zu schreiben.

Wie Frames to Video wirklich arbeitet.

01 · Interpolation

Flow füllt eine Lücke, es erfindet keine Szene.

Start- und Endbild sind gesetzte Frames. Veo berechnet den plausibelsten Bewegungspfad dazwischen. Je näher die beiden Bilder motivisch beieinander liegen, desto ruhiger wird das Ergebnis, je weiter sie auseinanderliegen, desto mehr Fantasie steckt in der Mitte.

02 · Referenzen

Mehrere Winkel schlagen ein schönes Bild.

Wenn sich das Produkt im Clip dreht, sieht die Kamera Seiten, die im Startbild gar nicht vorkommen. Lade deshalb zusätzliche Referenzen hoch: Vorderseite, Seite, Rückseite, Deckel. Sonst denkt sich das Modell die verdeckten Flächen aus, und genau daran erkennt man KI-Verpackungen.

03 · Shotplan

Der Prompt ist ein Drehbuch mit Timecodes.

Statt einer Stimmungsbeschreibung bekommt Flow vier Shots mit Sekundenangaben: 0,0–2,2 Hero, 2,2–3,6 Deckel, 3,6–6,4 Übergang, 6,4–8,0 Schlussbild. Damit weiß das Modell, wie viel Zeit jede Phase hat, und hetzt nicht durch den wichtigsten Teil.

04 · Verbotsliste

Was nicht passieren darf, ist die halbe Regie.

Kein Hard Cut, kein Teleportieren des Essens, kein plötzlich auftauchender Teller, kein wildes Rotieren, keine Hände im Bild, keine erfundenen Nährwerte. Diese Liste steht am Ende des Prompts und verhindert genau die Fehler, die Video-Modelle sonst zuverlässig machen.

Vier Fälle, in denen zwei Bilder einen Drehtag ersetzen.

01 · Food & Getränke

Vom Glas auf den Teller

Startbild ist das Produkt im Studio-Look, Endbild das angerichtete Gericht mit Nährwert-Callouts. Dazwischen: Deckel öffnen, Inhalt fließt, Kamera schwenkt in die Draufsicht. Ein Render, ein fertiger Reel-Spot.

02 · Kosmetik

Tiegel zu Textur

Startbild: geschlossener Tiegel auf Stein. Endbild: Creme-Swatch mit Inhaltsstoff-Labels. Der Clip zeigt das Öffnen und den Auftrag in einer Bewegung, der Beweis-Shot, den Beauty-Kundinnen sehen wollen.

03 · Handwerk & Local

Vorher-Nachher ohne Schnitt

Startbild ist der Ist-Zustand, Endbild das fertige Ergebnis: Raum, Fassade, Garten. Weil beide Frames echte Fotos sind, wirkt die Verwandlung dazwischen glaubwürdig statt gerendert.

04 · Agentur-Pitch

Der Spot vor dem Budget

Statt Storyboard-Zeichnungen liegt im Pitch ein spielbarer 8-Sekünder auf dem Tisch. Kostet eine halbe Stunde statt einen Drehtag, und macht die Entscheidung für den echten Dreh deutlich leichter.

Dein Werbespot-Prompt zum Kopieren.

Das ist der komplette Shotplan hinter dem Spot oben, als Vorlage mit Platzhaltern. Produkt, Zutaten und Callouts oben eintragen, Start- und Endbild in Flow hochladen, rendern.

flow-werbespot.txt
Nutze die hochgeladenen Produktbilder als exakte Referenz für Verpackung, Label und alle sichtbaren Winkel.

REFERENZ-NUTZUNG
- Frontales Produktbild = Haupt-Referenz für die Produktidentität.
- Weitere Produktbilder = Referenz für Seite, Rückseite, Deckel und Rotation, damit die Verpackung in Bewegung aus jedem sichtbaren Winkel korrekt bleibt.
- Startbild = Stil-Referenz für den Look (Licht, Farbwelt, Tiefenschärfe).
- Endbild = verbindliche Layout-Referenz für die Schlusskomposition inklusive Pfeilen und Texten.

AUFGABE
Erzeuge einen 8 Sekunden langen, vertikalen Werbespot im Format 9:16 für [PRODUKT + KATEGORIE, z. B. „ein Bio-Erdnuss-Quinoa-Gericht im Glas"].

PRODUKTTREUE
Das Produkt bleibt über alle Frames exakt so wie in den Referenzen.
Glasform, Material, Deckelform, Deckelfarbe, Label, Logo, Typografie, Proportionen, Spiegelungen und sichtbarer Text bleiben unverändert.
Kein Redesign, keine Vereinfachung, keine Neuinterpretation, keine erfundenen Label-Details, keine Branding-Änderung.
Das Produkt muss in jedem Shot wie dasselbe reale Produkt aussehen, nicht wie KI-generierte Verpackung.

SHOT 1: HERO (0,0–2,2 s)
Produkt steht aufrecht, mittig, frontal in einem [SETTING, z. B. „dunklen Food-Studio mit Schwarz-zu-Warmbraun-Verlauf"].
Weiches Kunstlicht, dezenter Dunst, [AKZENTFARBE, z. B. „warme Amber-Lichter"].
Das Produkt ist das Hero-Objekt: scharf, stabil, lesbar, unverdeckt.
In verschiedenen Tiefen liegen sekundäre Elemente: [ZUTAT 1], [ZUTAT 2], [ZUTAT 3], feiner Gewürzstaub, dezenter Dampf.
Diese Elemente bleiben zweitrangig und verdecken niemals das Label.
Die Kamera fährt sehr langsam und cineastisch hinein.
Das Produkt dreht sich einmal dezent um ca. 10–15 Grad und kehrt in die frontale Leserichtung zurück. Kein schnelles Drehen, keine volle Rotation.

SHOT 2: ÖFFNEN (2,2–3,6 s)
Der Deckel dreht sich kontrolliert auf und hebt sich realistisch ab.
Die Bewegung wirkt physikalisch glaubwürdig und hochwertig, kein explosives Aufploppen, keine Verformung, keine cartoonhafte Bewegung.
Beim Öffnen steigt warmer Dampf natürlich auf. Der Inhalt wird sichtbar und sieht [ADJEKTIVE, z. B. „cremig, herzhaft, appetitlich"] aus.

SHOT 3: ÜBERGANG OHNE SCHNITT (3,6–6,4 s)
Das ist der wichtigste Teil: KEIN CUT und KEIN plötzlich auftauchender Teller.
Der Inhalt fließt in einer einzigen durchgehenden Bewegung aus dem geöffneten Produkt und geht natürlich in ein angerichtetes Gericht über.
Sichtbare Zutaten dabei: [ZUTATENLISTE].
Der Übergang läuft als ein ununterbrochener Shot:
- Die Kamera folgt der Bewegung des Inhalts.
- Während der Inhalt nach außen fließt, kippt und kranst die Kamera vom Hero-Winkel in die Draufsicht.
- Der Teller wird als Teil derselben Kamerafahrt darunter enthüllt.
- Das Gericht entsteht in Echtzeit auf dem Teller und legt sich natürlich ab.
Kein harter Schnitt, kein Teleportieren, kein Aufploppen des Tellers, kein bereits fertiges Gericht von einem Frame auf den nächsten.

SHOT 4: SCHLUSSBILD (6,4–8,0 s)
Ende in einer sauberen Draufsicht auf das angerichtete Gericht, exakt im Layout des hochgeladenen Endbildes.
Der Teller sitzt mittig auf ruhigem, hellem Hintergrund.
Nachdem das Gericht vollständig liegt, erscheinen nacheinander handgezeichnete Pfeile rund um den Teller, animiert, als würden sie gezeichnet.
Danach blenden die Texte neben den Pfeilen weich ein.
Die Animation wirkt hochwertig, minimal und modern, nicht verspielt.

TEXTE IM SCHLUSSBILD
Kurze Callouts, exakt wie im hochgeladenen Endbild:
- [CALLOUT 1]
- [CALLOUT 2]
- [CALLOUT 3]
- [CALLOUT 4]
Nur Aussagen verwenden, die durch Verpackung oder Endbild belegt sind. Nicht belegte Werte weglassen statt raten.

KAMERA
Weicher Push-in zum Start · durchgehende Bewegung ins Öffnen · nahtloser One-Shot-Übergang vom Produkt zum Teller · sanfter Kran in die Draufsicht · ruhig stehende Kamera für die Text-Animation.
Kein Wackeln, keine abrupten Schnitte, keine Sprünge.

STIL
Fotorealistische Premium-Produktwerbung, cineastisches Studiolicht, [FARBWELT], realistischer Dampf, realistische Texturen, Spiegelungen auf Glas, geringe Schärfentiefe im Opener, knackige Klarheit in der finalen Draufsicht.

VERBOTEN
Kein schnelles Drehen. Keine volle Rotation. Keine Produktverformung. Keine Label- oder Branding-Änderung. Keine erfundenen Verpackungsdetails. Keine erfundenen Nährwerte. Kein unleserlicher oder mutierter Text. Kein harter Schnitt vom Produkt zum Teller. Kein plötzlich auftauchender Teller. Kein teleportierendes Essen. Keine Hände, keine Personen. Keine Fremdprodukte. Keine chaotische Splash-Explosion. Keine Bildunruhe. Kein Kamerawackeln. Keine unrealistische Physik.

TON
Nur dezente Effekte: leises Deckel-Drehen, sanftes Dampf-Ambiente, ruhige Bewegung des Inhalts, leiser Teller-Kontakt, zurückhaltender Whoosh im Übergang, weicher Schlussakzent.

In 4 Schritten startklar.

01

Startbild bauen

Produktfoto in einen Bildgenerator geben und im gewünschten Werbe-Look rendern lassen: Studio-Hintergrund, Licht, Zutaten drumherum. Wichtig: Label und Verpackung müssen 1:1 erkennbar bleiben.

02

Endbild bauen

Die Schlussfolie als fertiges Bild anlegen: Gericht von oben, ruhiger Hintergrund, handgezeichnete Pfeile und die finalen Callout-Texte. Alles, was am Ende lesbar sein soll, gehört hier hinein, nicht in den Video-Prompt.

03

Frames to Video wählen

In Flow ein neues Projekt öffnen und statt „Text to Video“ den Modus „Frames to Video“ wählen. Startbild links, Endbild rechts einsetzen, Format 9:16 und 8 Sekunden festlegen.

04

Prompt einsetzen & rendern

Prompt oben kopieren, Platzhalter füllen, zusätzliche Produktwinkel als Referenz hochladen, rendern. Rechne mit zwei bis drei Durchläufen, meist ist nur der Übergang in der Mitte noch nachzuschärfen.

Zwei Bilder aussuchen, den Rest rendern lassen.

Du brauchst kein Studio und keinen Cutter, nur ein sauberes Startbild, eine klare Schlussfolie und einen Prompt, der den Weg dazwischen beschreibt. Der Prompt oben ist die Vorlage: Platzhalter füllen, hochladen, rendern.

Mehr Tipps auf @till.schae

Häufige Fragen.

Wozu brauche ich überhaupt ein Endbild?
Das Endbild legt fest, wo der Clip landet. Ohne Endbild erfindet das Modell den Schluss selbst: Layout, Typografie und Bildaufbau der letzten Sekunde sind dann Zufall. Mit Endbild ist die Schlussfolie fix: Teller-Position, Pfeile, Schriftgrößen und Callout-Texte stehen schon fest, und Flow muss nur noch den Weg dorthin animieren. Genau deshalb bleiben Texte im Ergebnis lesbar.
Wie lang darf ein Clip in Flow sein?
Ein einzelner Flow-Clip liegt aktuell bei 4 oder 8 Sekunden. Für längere Spots hängst du in der Flow-Szenenleiste mehrere Clips aneinander und nutzt jeweils das Endbild des vorherigen Clips als Startbild des nächsten, so bleibt der Schnitt unsichtbar.
Bleibt meine Verpackung wirklich unverändert?
Nur wenn du es erzwingst. Lade das Produkt aus mehreren Winkeln als Referenz hoch und schreib die Produkttreue explizit in den Prompt: Glasform, Deckelfarbe, Label, Logo, Typografie, Proportionen unverändert. Ergänze eine Verbotsliste: kein Redesign, keine erfundenen Label-Details, keine Branding-Änderung. Ohne diesen Block interpretiert das Modell die Verpackung neu.
Welchen Google-Plan brauche ich für Flow?
Flow läuft über Google AI Pro (21,99 €/Monat) mit begrenztem Monatskontingent an Video-Credits. Wer viel rendert, braucht Google AI Ultra (99,99 €/Monat im ersten Jahr, danach 219,99 €), dort sind deutlich mehr Generierungen und die höchste Veo-Qualitätsstufe enthalten.
Darf ich damit echte Marken bewerben?
Für eigene Produkte oder im Kundenauftrag ja. Fremde Marken ohne Freigabe zu animieren ist markenrechtlich heikel. Besonders, wenn der Clip wie offizielle Werbung wirkt. Halte außerdem Werbeaussagen sauber: Nährwerte, Prozentangaben und Auszeichnungen gehören nur ins Video, wenn sie durch die echte Verpackung gedeckt sind.