CLAUDE TIPP
Claude Mods. Funktionen, die es vorher nicht gab.
Ein Mod ändert, wie Claude Code aussieht und sich verhält: eine Limit-Leiste über dem Prompt, ein Zähler pro Subagent, eigene Befehle. Hier stehen fertige Bau-Prompts zum Kopieren, mit denen Claude die Mods für dich schreibt, plus die Schritte zum Laden und Abschalten.
- 8 Min
- Fortgeschritten
ERGEBNIS
Das ist dabei rausgekommen.
Du beschreibst, was du haben willst. Claude schreibt den Mod und kann ihn in derselben Session testen. Unten stehen die Bau-Prompts zum Kopieren.
- v2.1.287Terminal ab dieser Version
- 2.1.286Desktop-App, Code-Tab
- /pluginMods ansehen und abschalten
DAS BRAUCHST DU
Womit das gebaut ist.
Claude Code
ANLEITUNG
So baust du es nach.
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Version prüfen
Mods brauchen im Terminal mindestens Version 2.1.287, in der Desktop-App im Code-Tab mindestens 2.1.286. Im Terminal aktualisierst du mit
claude update.claude --version claude update
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Bau-Prompt einfügen
Kopier einen der Prompts unten und füg ihn in eine Claude-Code-Session ein. Claude baut den Mod mit seinem Skill
plugin-authoringund lädt ihn für diese Session neu (Hot-Reload). -
Laden bestätigen
Gib
/pluginein und öffne den Reiter Installed. Dort muss der neue Mod stehen. Bei Limit-Cockpit erscheint zusätzlich das Band über dem Prompt./plugin
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Abschalten
Über
/pluginim Reiter Installed schaltest du den Mod wieder ab. Er bleibt als Ordner liegen, du kannst ihn später erneut aktivieren.
PROMPTS
Alles, was du brauchst.
Bau mir einen Claude-Code-Mod namens "limit-cockpit". Nutze dafür deinen Skill plugin-authoring und lege den Mod unter ~/.claude/local-mods/limit-cockpit an. Was er können soll: 1. Band über dem Prompt (nicht in der Statuszeile) mit drei Werten in einer Zeile: 5-Stunden-Limit, Wochenlimit und Kontext-Füllstand. Pro Wert ein Balken aus 10 Zeichen (▰▱), die Prozentzahl und bei den Limits die Reset-Zeit (beim Wochenlimit mit Wochentag). Farbe: grün unter 75 %, gelb ab 75 %, rot ab 90 %. Beim Kontext zusätzlich Tokens gegen Fenstergröße, zum Beispiel 120k / 1M. 2. Gibt es noch keinen Messwert, steht dort "noch kein Messwert" statt einer erfundenen Zahl. 3. Eine Zeile mit den Subagents der Session: wie viele es sind, wie viele Tokens neu verbraucht wurden und wie viele aus dem Cache kamen. 4. Nach jeder Antwort eine Log-Zeile "Token-Treiber": die drei Tool-Aufrufe, die am meisten Kontext gekostet haben (Schätzung: Zeichen der Ausgabe geteilt durch 4), neben den gemessenen Tokens der Antwort. Gemessenes und Geschätztes klar trennen. 5. Eine Warnung als Toast, sobald der Kontext 200k und noch einmal bei 400k Tokens überschreitet. 6. Ein Button "Neuer Chat mit Übergabe" im Band und ein Slash-Command /handoff. Beide lassen dich eine kompakte Übergabe der Session schreiben (Ziel, Aktueller Stand, Nächste Schritte, Wichtige Dateien, höchstens 250 Wörter, nur Fakten aus dem Verlauf) und kopieren sie in die Zwischenablage. Danach ein Hinweis, dass du einen neuen Chat öffnen und einfügen sollst. Regeln: kein Netzwerkzugriff, nichts außerhalb des Mod-Ordners schreiben, nur die Nutzungsdaten lesen, die Claude Code selbst liefert. Schreib zu den Rechenfunktionen (Balken, Formatierung, Schwellenwerte) kleine Tests. Lade den Mod in dieser Session neu, prüfe, dass das Band erscheint, und zeig mir, wie ich ihn wieder ausschalte.
Bau mir einen Claude-Code-Mod namens "agent-meter". Nutze dafür deinen Skill plugin-authoring und lege den Mod unter ~/.claude/local-mods/agent-meter an. Was er können soll: 1. Er zeigt in der Statuszeile eine einzige Zeile: "Subagents: 3 · 184k Tokens gemessen · größter: Explore „Suche nach Login-Code“ 92k". 2. Gezählt wird nur, was die API pro Subagent-Lauf tatsächlich gemeldet hat: Input-Tokens, Cache-Lesen, Cache-Schreiben und Output-Tokens, addiert pro Subagent. Keine Schätzungen. 3. Der Name eines Subagents besteht aus seinem Typ und den ersten 28 Zeichen seiner Beschreibung. Mehrere Antworten desselben Subagents werden aufsummiert. 4. Große Zahlen kurz: 1.250 wird 1k, 1.200.000 wird 1,2M. 5. Solange noch kein Subagent gelaufen ist, zeigt der Mod nichts an. Regeln: kein Netzwerkzugriff, nichts außerhalb des Mod-Ordners schreiben. Schreib kleine Tests für die Formatierung und die Zeile. Lade den Mod in dieser Session neu, starte einen Subagent als Probe, prüfe, dass die Zeile erscheint, und zeig mir, wie ich ihn wieder ausschalte.
Bau mir einen Claude-Code-Mod namens "session-ideen". Nutze dafür deinen Skill plugin-authoring und lege den Mod unter ~/.claude/local-mods/session-ideen an. Was er können soll: 1. Ein Slash-Command /ideen. Er liest meine letzten 10 Sessions aus dem lokalen Claude-Code-Verlauf (nur lesen, nichts ändern, nichts senden). 2. Daraus sucht er Aufgaben, die ich mehrfach von Hand erklärt oder wiederholt habe: gleiche Befehlsfolgen, gleiche Korrekturen, gleiche Rückfragen. 3. Er schlägt mir die drei besten Kandidaten vor, jeweils mit Name, einem Satz Nutzen und einer Einschätzung, ob daraus ein Skill, ein Slash-Command oder ein eigener Mod werden sollte. 4. Zu jedem Vorschlag zeigt er einen Button "Bauen". Erst wenn ich ihn drücke, baust du den Vorschlag, vorher passiert nichts. Regeln: keine Inhalte aus dem Verlauf an externe Dienste schicken, im Vorschlagstext keine Passwörter, Tokens oder Kundennamen wiedergeben. Lade den Mod in dieser Session neu und teste /ideen einmal.
WORAUF ES ANKOMMT
Darauf musst du achten.
Mods laufen mit deinen Rechten
Ein Mod läuft nicht in einer Sandbox. Er darf alles, was du darfst. Lade nur Mods aus Quellen, denen du vertraust, und lies fremden Mod-Code, bevor du ihn aktivierst. Bei selbst gebauten Mods hilft die Regel "kein Netzwerkzugriff" im Prompt, wie oben.
Die Prompts sind Vorlagen, keine fertigen Mods
Du kopierst eine Beschreibung, keinen Code. Claude schreibt den Mod neu und passt ihn an deine Version an. Das Ergebnis kann vom Original abweichen, deshalb gehört der Test am Ende zum Prompt. Der dritte Prompt ist eine Idee, kein erprobter Mod.
Mehr dazu bei Anthropic
Die offizielle Doku erklärt, was Mods können und wie du sie erstellst: Überblick und Mod erstellen. Anthropic zeigt dort auch Beispiel-Mods.
Beschreiben statt programmieren.
Kopier den Limit-Cockpit-Prompt, füg ihn in Claude Code ein und prüf mit /plugin, ob der Mod geladen ist.


